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Ausrüstungseinheiten eines Preppers

In Notsituationen ist nicht nur Know-how und die entsprechende persönliche Ausrüstung wichtig, ebenso entscheidend ist, wie diese aufgeteilt und vor allem getragen wird. Die vollständige Survival-Ausrüstung in einem Bug Out Bag zu verstauen ist nicht ratsam, besonders dann nicht, wenn man gezwungen ist, aus welchen Gründen auch immer, den gegenwärtigen Ort zu verlassen.
Sowohl für die bessere Komfortabilität als auch den persönlichen Schutz ist es sinnvoll, die eigene Ausrüstung in mehrere Einheiten aufzuteilen. Dabei ist das Equipment nach Wichtigkeit in drei absteigende Klassen einzuordnen.

Die erste Einheit ist die Wichtigste. Das sogenannte persönliche Survival-Kit beinhaltet die allernötigste Ausrüstung für den persönlichen Schutz, die medizinische Notfallversorgung, Wasser sowie die Möglichkeit Feuer und Licht zu machen. Diese Ausrüstungseinheit darf der Prepper niemals verlieren und sollte gesondert vom Rest der Ausrüstung verdeckt getragen werden.

Die zweite, immer noch sehr wichtige, Ausrüstungseinheit ist der taktische Gürtel. An diesem wird Notfall-Ausrüstung befestigt, die zu jeder Zeit sofort griffbereit sein muss. Dazu gehört beispielsweise das Survivalmesser, spezielle Werkzeuge, bei Nacht eine leistungsstarke Taschenlampe sowie weiteres notwendiges Equipment. Der taktische Gürtel sollte dem Prepper ebenfalls nicht abhandenkommen, da dieser wichtige Ausrüstung für eine Krisensituation beinhaltet und auch bei überraschend auftretenden Situationen eine zeitnahe Bereitschaft ermöglicht. Ist die Herausgabe oder der Verlust des Gürtels dennoch unumgänglich, stellt der Verlust der Ausrüstung zwar einen bedrohlichen Zustand her, welcher aber auf Grund der ersten Ausrüstungseinheit (Survival-Kit) trotzdem zu bewältigen ist.
Gleiches gilt an Stelle des Gürtels auch für eine taktische Weste.

Der persönliche Bug Out Bag ist die dritte Einheit. In diesem Fluchtrucksack befindet sich die vollständige, wichtigste und vor allem portable Survival-Ausrüstung für Extremsituationen. Bei der Zusammenstellung des Bug Out Bags ist darauf zu achten, dass mit möglichst wenig, aber dennoch vielseitig einsetzbarer Ausrüstung die größtmögliche Anzahl von wahrscheinlichen Krisensituationen bewältigt werden kann. Der Bug Out Bag enthält zudem den größten Teil der persönlichen Wasser- und Nahrungsvorräte. Ein solcher Rucksack ist nur schwer auf dem Rücken des Trägers zu verstecken. Das bedeutet, dieser wird das wahrscheinlichste Ziel von Räubern und Angreifern. Möglicherweise lässt auch ein anderes Situationsszenario eine Flucht mit Bug Out Bag gar nicht zu und der Rucksack muss vergraben werden, um ihn später zu holen.
Bei einer unvermeidbaren Herausgabe des Fluchtrucksacks ist in jedem Fall zu beachten, den Bug Out Bag so weit wie möglich vom Körper wegzuschmeißen und nicht direkt zu übergeben, um die Chance einer erfolgreichen Flucht zu erhöhen. Angreifer interessieren sich in einer Krise meist ausschließlich für den Inhalt eines Survival-Rucksacks und nicht für die Person, die ihn trägt.

Im Downloadbereich findest Du eine Packliste für den Bug Out Bag als kostenloses PDF-Dokument.